Es geht um die Familienehre

35 Spieler aus Holland, Bratislava, Karlsruhe, Köln und Berlin traten zum Turnier an. Die Berlin-Jammers haben beim 123-Heimspiel auf der Palazzo-Wiese einen verheißungsvollen Start hingelegt und siegen zuhause.

Die Zusammensetzung der Teams hätte beim generierten Matching einer Partneragentur nicht  spannender sein können. Das Blind-Date wurde für die einen zum Debakel, für die anderen zum Spektakel.

Doch vor der großen Jagd nach dem Hut wärmte man sich erstmal auf. Die Vorbereitung für das Speed-Dating zwischen Jason und Pille sah vielversprechend aus. Pille rannte vor, zurück, sprang zur Seite, hechtete und flog, flog, flog…immer der Scheibe nach. Und wurde dabei von Jason gepusht und bejubelt wie man es sich von einem geliebten Trainer erhofft.

Scheiben schwirrten durch die Luft, man hörte surrende Nägel, ein hohles “bong” und kurz darauf Makki: “Scheiße, gleich zwei Nägel auf einmal”. Das Essen war lecker und nach dem dritten Bier, der fünften Bulette und dem Aufwärmen gabs das ein oder andere Nickerchen. Die Holländer schliefen vor.

Zum Spiel nur so viel: Moves nach Art “Wer hat, der muss” mit fliegenden Scheiben sind wohl die Essence des Freestyle. Cannonball machte seinem Namen alle Ehre und Mördi und Heinz zogen elegant vorbei. Choreographierte Routine gabs am Rande. Das Schöne an den immer wieder neuen Teams ist die Herausforderung, das Ausprobieren neuer Tricks und Catches. Bei den Finalisten Dani und Schreck gab Holger übers Spielfeld schreiend, die Familienehre zu bedenken und das Wunder war vollbracht.

Alle sind glücklich, der Hut bleibt in Berlin und wenn Holger jetzt noch auf Fotos lacht kommt unsere Stilikone bestimmt ins nächste Magazin.

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